Hypnotherapie

Die therapeutische Anwendung von Hypnose bezeichnet man als Hypnotherapie.

Viele Menschen denken bei dem Begriff Hypnose an die trickreiche “Bühnenhypnose”, die man unter anderem aus dem Fernsehen kennt. Therapeutische Hypnose hat damit allerdings nichts zu tun.

Was ist nun eine Trance?

Wir befinden uns mehrmals täglich in ganz natürlichen Trancezuständen ohne diese vielleicht als solche zu erkennen. Wenn wir z.B. in einem gutem Buch vertieft sind, uns eine Geschichte fesselt, konzentrieren wir uns auf das Geschehen der Geschichte. Das Geschehen um uns herum wird unwichtiger. Genau diesen Zustand nutzt man in der Hypnotherapie.

Dafür werden Sie in eine angenehme Entspannung (Trance) geführt, so dass Ihnen der Zugang zu Ihrem Unterbewußtsein möglich wird. Auf dieser Ebene ist es leichter an Themen zu arbeiten, die Sie bewegen oder belasten, wobei manchmal lebhafte innere Bilder und Gefühle zugänglich werden. Verstand, Vernunft und Logik treten zu Gunsten der Emotionen in den Hintergrund.

Hypnose nach Milton Erickson berücksichtigt die Einzigartigkeit der Bedürfnisse eines Menschen. Die Tiefe der Trance ist für eine erfolgreiche Behandlung nicht entscheidend. Grundsätzlich ist jeder Mensch hypnotisierbar, sofern man ihm nicht eine Methode überstülpt, die nicht zu ihm passt.

Niemand kann in Trance dazu bewegt werden Dinge zu tun, zu denen er nicht auch bei vollem Bewußtsein bereit wäre.

Hypnotherapie ist hilfreich sowohl bei psychischen und psychosomatischen Störungen, als auch zur Steigerung der Motivation, des Selbstwertgefühles und zur Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung zum Beispiel:

  • Bei Ängsten
  • Verarbeitung unangenehmer bis traumatischer Erfahrungen
  • Veränderung unerwünschter Verhaltensweisen
  • Neuorientierung
  • Erinnerung an verdrängte Erlebnisse
  • Zur Geburtsvorbereitung
  • Bettnässen

Eine Hypnose-Sitzung kann ein paar Minuten oder auch eine Stunde dauern und wird in der Regel als äußerst angenehm empfunden.